JOMEC Klinikmarketing

Klinikmarketing heute

Wie können sich Krankenhäuser im Kampf um Patienten, Einweiser und qualifiziertem Personal richtig positionieren? Welche Hebel bieten sich an und welche Blickwinkel können eingenommen werden? Fragen, die wir Ihnen gern beantworten.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kommt nur schleppend voran – Der Graben zwischen den Ansprüchen der Kunden und dem Leistungsangebot der Kliniken wird immer größer. Der ersehnte Handlungsanstoß resultiert aber nicht aus den regulatorischen Eingriffen der Bundesregierung, die seit nunmehr 15 Jahren an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) arbeitet, sondern unweigerlich aus den Impulsen der direkten Krankenhauskunden. Der Fokus muss darum zielgerichtet auf die Bedürfnisse dieser ausgerichtet werden. Unterstrichen wird dieser Ansatz durch den immer schärfer werdenden Kampf um qualifiziertes Personal. Analog zum demografischen Wandel der Bevölkerung, altern auch die niedergelassenen Ärzte. Ein weiteres Problem wächst hier zu einem Handfesten heran. Wie also den Klinikbetrieb aufrechterhalten, wenn die für das Krankenhaus wichtigen Einweiser altersbedingt aufhören und Anreize für die Nachbesetzung fehlen? Hier kann ein strategisches Reputationsmanagement für Abhilfe sorgen. Je besser der Ruf des Krankenhauses, desto wahrscheinlicher ist es, im Kampf um Patienten, Einweiser und Fachkräfte nicht das Nachsehen zu haben. Aufgrund dieses komplexen Spannungsfeldes müssen Krankenhäuser die Kundenorientierung zukünftig als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur begreifen lernen und auch digitale Services implementieren, die den Kundenansprüchen entsprechen.

Wir wissen, dass Sie gut sind - Damit auch andere davon erfahren, helfen wir Ihnen, Sie sichtbar zu machen.

Leistungen

  • Digitale Marketingstrategien
  • Zuweiser- & Patientenkommunikation
  • Layout- & Grafikdesign
  • Imagefilme- & Videoproduktionen
  • Digitale Patientenlenkung
  • Markt- & Wettbewerbsanalysen

Nicht irgendein Krankenhaus, sondern mein Krankenhaus!

Ihr Weg zu einer Brand - Culture. 
Nutzen Sie unsere Erfahrungen und schaffen Sie ganzheitliche Marketingansätze!

Mitarbeiter | Ein intaktes Arbeitnehmer-Arbeitgeber Verhältnis hat erheblichen Einfluss auf Ihre Unternehmensdarstellung. Content der über individuelle Mitarbeiter geteilt wird, hat eine weitaus höhere Reichweite als andere Kommunikationsmaßnahmen. Engagierte Mitarbeiter kommunizieren gerne News und Trends und tragen somit zur Erfolgsgeschichte Ihres Unternehmens bei. Engagierte und positive Mitarbeiter bewirken eine positive Unternehmensdarstellung, eine höhere Empfehlungsrate sowie die Überzeugung von zukünftigen Fach- und Führungskräften.

Patienten | Patientenbindung startet heute deutlich vor der ersten stationären Aufnahme und endet selten mit der Entlassung. Die permanente Begleitung Ihrer Patienten erhöht Ihre Chancen auf eine nachhaltige Kundenbeziehung. Eine konsequente Patientenkommunikation schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit, eine wiederholte Inanspruchnahme Ihrer Leistungen und die Steigerung Ihrer Reputation und Ihres Images.

Stakeholder | Stakeholder sind meinungsstarke Multiplikatoren (Influencer). Sie nehmen einen großen Einfluss auf Ihre Kunden, da Sie gemäß Ihrer Einstellung Nachrichten an eine große Zahl von Menschen meinungsbildend kommunizieren. Um diesen Sachverhalt zu steuern ist die Beziehung zu intensivieren und der Informationsfluss zu steigern. Eine positive Beziehung zu Influencern erzeugt die Erhöhung Ihrer Einweiserquote, die Reduzierung von Fehlern und eine Steigerung Ihrer Ergebnisqualität.

Entspricht Ihr Leistungsangebot dem Anspruch Ihrer Kunden?

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kommt nur langsam voran – Der Graben zwischen den Ansprüchen der Kunden und dem Leistungsangebot der Kliniken wird immer größer. Annähernd jeder Bundesbürger sieht einen sehr großen Handlungsbedarf, wenn es um das Thema der Digitalisierung geht. Es ist Zeit, die Augen zu öffnen und einen gezielten Blick auf Ihre Kunden zu richten.

Blickwinkel & Sichtweisen | Laut Definition versteht man unter einem Krankenhaus eine Einrichtung, in der durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistungen die Krankheiten, Leiden und körperliche Gebrechen festgestellt, gelindert oder geheilt werden. Etymologisch betrachtet stammen die Begriffe Hospital (Krankenhaus) und Hotel vom gleichen lateinischen Begriff „hospitium“ (Gastfreundschaft, Herberge) ab. Immer häufiger weisen Autoren in Fachzeitschriften auf einen Branchenvergleich hin, indem sie die Erwartungen der Kunden nach einer ansprechenden räumlichen Ausstattung und einem hotelähnlichen Service beschreiben. Kunden, im speziellen Patienten, möchten das Gefühl haben, im Mittelpunkt der Bestrebungen zu stehen und nicht nur ein Zuschauer am Rande zu sein. Gleiches gilt für einweisende Ärzte und andere Interessengruppen. Vor diesem Hintergrund können sich Krankenhäuser nicht mehr als reaktive Versorgungsunternehmen sehen, sondern müssen sich als proaktives Wirtschaftsunternehmen verstehen und begreifen lernen.

Fazit | Deutschland hinkt mit Lösungsansätzen hinterher und mittelfristig sind auch Verbesserungen nicht abzusehen. Es wird immer noch häufig auf Insellösungen gesetzt, ohne einen nachhaltigeren und umfangreicheren Ansatz zu bedenken und langfristig auf Entwicklungen zu setzen.

Darum richten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf die Kernadressaten Ihres Leistungsspektrums. Wie Sie sich mit den aktuellen Spannungsfeldern gezielt auseinandersetzen und kundenwirksame Hebel ansetzen, erklären wir Ihnen gern persönlich.

Neue Technologien, Apps und Anwendungen

Die Entwicklung des zweiten Gesundheitsmarktes zeigt auf, wohin die zukünftige Ausrichtung des Klinikmarketings gehen wird. Aus Patientensicht sind hier besonders Wearables relevant. Wearables sind Computertechnologien, die am Kopf oder Körper in Form von intelligenten Armbändern, speziellen Kleidungsstücken mit Zusatzfunktionen oder Smartwatches getragen werden können.

Eine in den USA durchgeführte Studie der Salesforce kann dahingehend als Fingerzeig verstanden werden. Laut dieser nutzt bereits jeder dritte Amerikaner ein solches Gerät. Insbesondere die Millennials oder Generation Y (Generation zwischen 1980 und 1990 geboren), die ein Wearable verwenden (40%) wünschen sich mehrheitlich (80%) einen Austausch der Daten mit ihrem Arzt. Ähnlich aufgeschlossen sind die Patienten dem Thema der „virtuellen Pflege“ und der „virtuellen Sprechstunde“. 62% der Befragten sprechen sich aufgrund von Terminengpässen für diese Services aus. Hinsichtlich der Arztauswahl geben 60% der Befragten an, ihre Entscheidung, für oder gegen einen Arzt gänzlich vom Angebot digitaler Services, wie Patientenapps, abhängig zu machen. Ein weiterer Hinweis für die zukünftige Ausrichtung der Patientenservices findet sich in der Einstellung gegenüber Videosprechstunden. Für 46% der Befragungsteilnehmer stellt ein solches Angebot ein Ausschlusskriterium dar.

Den Blick zurück nach Deutschland gewandt, entsprechen die Ausschöpfungsmöglichkeiten der Digitalisierung noch nicht dem Nutzungswunsch der Patienten. Bereits heute wünschen sich laut Jameda 80% der Patienten eine Online-Terminbuchung. 63% der Befragten Patienten sprechen sich für ein digitales Rezept aus. In vielen europäischen Nachbarländern bereits weit verbreitet, ließen sich durch die Umstellung auf das elektronische Rezept ganze Papierberge einsparen. Durch diese verhältnismäßig kleine Umstellung würden sich organisatorische Effizienzen unbekannten Ausmaßes ergeben. In Deutschland sprechen sich 27% für eine Online-Sprechstunde aus und 39% der Befragungsteilnehmer wünschen sich derzeit eine Online Patientenakte.

Der informierte Patient ist stark themengetrieben und erwartet umfassende Informationen. Wer diese Informationen bereitstellt, schafft reputationsfördernden Content. Guter Content resultiert aus der Abbildung (Text, Bild, Bewegtbild) der Expertise des Krankenhauses. Ein konsequenter und strategischer Ausbau dieser Disziplin ermöglicht es dem Krankenhaus, sich von Wettbewerbern abzuheben und aus der Masse hervorzustechen. Schlechter und wenig relevanter Content dagegen führt dazu, dass sie nicht wahrgenommen werden. Beim Aufbau einer zielgerichteten Contentstrategie ist darauf zu achten, dass die Inhalte einem konkreten Patientenproblem entsprechen. Bezugnehmend auf ein Krankenhaus ist demnach das Leistungsangebot zu straffen und inhaltlich hervorzuheben. Insbesondere durch die spannenden Impulse der Digitalisierung und der schrittweisen Annäherung an die Medizin 4.0 ergeben sich daraus diverse Hebel.

Werbekunden gewinnen und binden

Werbekunden gewinnen und binden

Jährlich durchlaufen hunderttausende Menschen deutsche Kliniken. Vor dem Hintergrund der Vermarktung aussichtsreicher Werbeflächen und den damit verbundenen Einnahmen ergeben sich weitere wechselwirkende Potentiale. Neben kurzfristiger PR, die sich Beispielsweise durch die Kooperation mit einem „positiv“ bewerteten Unternehmen ergeben, lässt sich durch die strategische Steuerung des Prozesses auch langfristig die Reputation steigern.

Wichtig ist, die Patienten und Kunden Ihres Hauses nicht mit bloßen Plattitüden zu konfrontieren, sondern nutzenstiftende Vorteile für Sie zu generieren. Denkbar sind hier Partnerschaften mit Autohäusern (Patiententransfer), Gesundheitsdienstleistern vor Ort, inklusive Messen und Veranstaltung oder dem Einzelhandel und der Lebensmittelindustrie.

Asprechpartner


Juliane Spieker
j.spieker@jomec.de


Sebastian Heuer
s.heuer@jomec.de



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Wie Sie Ihre Schlüsselkunden richtig managen

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