Technik: Intelligent sparen bei Planung, Energie und Instandhaltung

Prozesse

23% weniger Instandhaltungskosten, 760.000 € weniger Energiekosten. Das sind Ergebnisse eines durchgeführten Projekts zur Analyse, Reorganisation und Optimierung im Bereich Technik.

So war die typische Ausgangslage:
Drei Krankenhäuser wurden in einem Verbund zusammengelegt und nutzten die Gelegenheit, sich im Bereich Technik neu aufzustellen. Dienstleisterverträge wurden neu verhandelt. Leistungen wurden vermehrt inhouse erledigt, statt sie extern zu vergeben. Der Personalbereich wurde angepasst. Eine Unmenge scheinbar simpler Maßnahmen wurde umgesetzt, um den Bereich fit zu machen und bares Geld zu sparen.

Hohe Kosten und Personalaufwand, steigende Kosten für Dienstleister. Mitarbeiter beschweren sich über Reaktionszeiten, häufige Reparaturen und mangelnde Qualität. „Black box“: Diffuse Kosten und Leistungen, schwer nachvollziehbar. Die Technik meldet Überlastung.

Es gibt zwar Frühwarnzeichen dafür, dass etwas im Bereich Technik nicht stimmt, diese sind aber nur durch eine systematische Analyse der Kennzahlen und Strukturen erkennbar. Sind die Energiekosten zu hoch? Droht ein Instandhaltungs- und Investitionsstau? Wäre Insourcing hinsichtlich Kosten und Qualität nicht besser, als Fremdfirmen zu koordinieren und zu überwachen? Wäre Insourcing mit dem vorhandenen Fachpersonal überhaupt zu stemmen?

In den letzten Jahrzehnten wurde das Technikpersonal zahlenmäßig und fachlich ausgedünnt. Bald geht der letzte Rest an Spezialwissen in Rente. Heute fühlen sich viele Häuser den Dienstleistern ausgeliefert und beklagen den Verlust an Identifikation und Qualität, hohe Kosten und wenig Transparenz. Das schlägt bereits bei der Planung teuer zu Buche, wenn z. B. für ein Statikgutachten 47.000,- € statt angemessene 24.000,- € verlangt wird. Anlagen wie Heizung, Lüftung, Elektrotechnik, sogar einzelne Strom- und Wasserleitungen werden systematisch überdimensioniert geplant, weil das Honorar der Fachplaner gemäß HOAI vom Volumen abhängt. Wer dies nicht hinterfragt, trägt nicht nur die überhöhten Investitionskosten sondern auch deren Folgen: Teurere Instandhaltung und technische Schwierigkeiten wie stehendes Wasser mit erhöhter Keimbelastung.

Das Thema Technik muss wieder zum Managementthema werden. Haus- und Betriebstechnik,  Bauabteilung, Medizintechnik und EDV gehören organisatorisch zusammengefasst, denn die Systeme werden zunehmend integriert.

Externe Beratung ohne Eigeninteressen macht sich dabei in nahezu jeder Konstellation voll bezahlt. Ob Zweitmeinung, Prüfung und Begutachtung, Reorganisation oder auch Einzelprojekte zur schnellen Kostenoptimierung – fragen Sie uns nach einem Angebot.




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