Arbeitszeitmodelle im Ärztlichen Dienst

Personal

Freigemeinnütziger Träger, Klinik mit 180 Betten. Der Auftraggeber organisiert für den Ärztlichen Dienst in einer chirurgischen Fachbereichsgruppe mit zwei Fachabteilungen ein abteilungsübergreifendes Dienstsystem.

Ausgangslage
Der Auftraggeber organisiert für den Ärztlichen Dienst in einer chirurgischen Fachbereichsgruppe mit zwei Fachabteilungen ein abteilungsübergreifendes Dienstsystem. Die Dienstbelastung ist aus Sicht der Mitarbeiter ungleich verteilt und führt zu Unzufriedenheit in den Fachabteilungen.

Projektziel
Die Dienstmodelle sollten bedarfsorientiert neu gestaltet und die interdisziplinären Bereitschaftsdienste beibehalten werden. Aus Sicht der Geschäftsführung war es weiter wichtig, dass die Dienstmodelle ohne Opt-Out-Vereinbarungen umsetzbar und wirtschaftlich tragfähig seien.

Projektvorgehen

  • Interviews in den Fachabteilungen mit den leitenden Ärzten und Vertretern/ Sprechern der Assistenzärzte
  • Erfassung der Rahmenbedingungen der Fachabteilungen hinsichtlich der Mitarbeiter, der Dienstteilnehmer und der Verflechtungen zwischen den involvierten Fachabteilungen
  • Prüfung der bestehenden Dienstzeit-modelle hinsichtlich deren tarifvertraglichen und arbeitszeitrechtlichen Konformität
  • Prüfung der Dienstbelastung an den Wochenenden durch eine erste orientierende Belastungsanalyse
  • Abstimmungsrunden mit den ärztlichen Mitarbeitern zur Vorstellung der aufgenommenen Daten, Dienstmodelle und zu deren Neugestaltung
  • Vorstellung und Abstimmung der Dienstmodelle mit der Geschäftsführung unter Einbezug der Mitarbeitervertretung


Projektergebnis
Durch die Neugestaltung der Bereitschaftsdienste konnte die faktische Anzahl der Bereitschaftsdienste reduziert werden. Infolgedessen konnte auf Leihkräfte verzichtet werden, die zur Reduzierung der Diensthäufigkeit je Mitarbeiter eingesetzt wurden und die Wirtschaftlichkeit des Dienstmodells stieg. Die Obergrenze für eine Opt-Out-Vereinbarung konnte in den neuen Dienstmodellen eingehalten werden, so dass die Kontinuität und Unabhängigkeit aus Sicht der Geschäftsführung stieg.




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